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„Kriegskinder im Alter- verstehen und begleiten“
Liebe Einsatzleitungen, liebe Nachbarschaftshelferinnen und Nachbarschaftshelfer, liebe Ehrenamtliche,
"War Opa ein Nazi?" – Das fragen viele Menschen, seit im März d.J. die Mitgliederkartei der NSDAP gratis online steht. Heute, 80 Jahre nach Kriegsende, sind die Gewalt-Auswirkungen und Erlebnisse des Krieges wie z.B. Bombenangriffe, Vertreibung und Flucht, kollektives Schweigen und Erziehungsstile in der Nachkriegszeit in unterschiedlichsten Dimensionen bekannt.
Die letzten Zeitzeugen heute sind die damaligen Kriegskinder.
Diese Menschen sind als Generation heute in einem Alter, in dem sie häufig hilfebedürftig sind oder werden. In der täglichen Begleitung mit Ihnen, begegnen uns oft Verhaltensweisen, die uns rätselhaft erscheinen: Ein plötzlicher Angstanfall, Horten von Lebensmitteln oder das beharrliche Schweigen über die eigene Jugend.
Die Folgeerscheinungen des Krieges können sich bis heute auswirken.
- Wie können die Folgeerscheinungen erkannt werden?
- Wie können wir im Gespräch darauf reagieren?
- Welche Auswirkungen hat das?
- Wie geht es mir damit als Privatperson?
Nach Wissensvermittlung werden wir auf diese und weitere Fragen im gemeinsamen Austausch und Mitteilen von eigenen Erfahrungen nach Antworten suchen.
Organisatorisches:
13:30 Uhr Ankommen, Kaffee und Gespräch
14:00 Uhr Beginn
17:00 Uhr Ende
Termin: Mittwoch, 7. Oktober 2026 von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Ort: Hl. Geist Gemeindehaus Schorndorf, Friedhofstraße 9 in 73614 Schorndorf
Referentin: Ingrid Steiner, Dipl. Sozialarbeiterin (FH), über 20-jährige Erfahrung mit Senior*innen, Leitung Bewegungsangebot: „5 Esslinger&ATP“ und Caritasausschuss 2020-2025, langjährige Erfahrung mit Projekten, Besuchsdiensten und Patenschaften
Kosten: kostenlos
Anmeldung: bis 01.10.2026 bei Ulrike Staiger unter Mobil: 0151 70 90 09 80 oder per E-Mail: staiger.u@caritas-dicvrs.de
Veranstalter: Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz

