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Kunststück am Vormittag I Mathias Grünewald - Leid und Erniedrigung als theologische Bildsprache
Wenig ist bekannt von dem Maler Mathias Grünewald, der uns heute immer noch mit der
künstlerischen Wucht seines Isenheimer Altares überwältigt. Lange Zeit kannte man noch
nicht einmal dessen Namen, denn Joachim Sandrart gab dem einstigen Zeitgenossen von
Dürer und Cranach in seiner "Teutschen Academie" von 1675 den Phantasienamen
"Grünewald". Erst in der jüngeren Kunstgeschichte konnte das Rätsel entschlüsselt werden.
Heute wissen wir, dass hinter den wenigen Arbeiten, die sich mit dem Isenheimer Altar
stilistisch einem Meister zuordnen lassen, der "Maler und Wasserkunstmacher" Mathis
Gothart Nithart steht.
Seine nur in geringer Zahl erhaltenen Gemälde, allen voran die Tafeln des schon erwähnten
Isenheimer Altars oder der sog. Stuppacher Madonna, sind von einer Eindringlichkeit der
Bildsprache und einem Reichtum des Sinngehalts, dass sie einen hervorragenden Einblick
geben in die mittelalterliche -frühneuzeitliche Ikonographie und Rückschlüsse zulassen, auf
das einst umfangreicher Gesamtschaffen des Meisters.
Termin: 17.04.2026 um 09:30 Uhr
Ort: Gemeindesaal St. Antonius , Fuggerstr. 31, 71322 Waiblingen
Referentin: Frau Ulla Katharina Groha M.A.
Kosten: 13,00 Euro
Anmeldung: Online, telefonisch unter 07151 9596721 oder mit E-Mail an keb.rems-murr@drs.de bis 24.03.2026
Veranstalter: Katholische Erwachsenenbildung Rems-Murr e.V.

