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Tücher, die sprechen: Paramente und Fastentücher im Wandel der Zeit
Ursprung – Symbolik – Bedeutung im liturgischen Raum
Was bedeuten eigentlich die Tücher, die wir in vielen Kirchen am Altar oder in der Fastenzeit sehen? Woher stammen sie,
und warum sind sie so tief im kirchlichen Leben verankert?
In diesem Vortrag nähern wir uns der stillen, aber ausdrucksstarken Sprache der Paramente und Fastentücher.
Wir entdecken ihre Ursprünge im Mittelalter, ihre symbolische
Funktion im Kirchenraum und ihren Wandel im Laufe der Jahrhunderte.
Dabei werfen wir einen Blick auf einige der ältesten und eindrucksvollsten Fastentücher Deutschlands – auf ihre Geschichte, Zerstörung, Restaurierung und ihre heutige Bedeutung. Und wir fragen: Was sagen uns diese Stoffe heute? Brauchen wir sie noch –
oder brauchen wir sie vielleicht mehr denn je?
Ein besonderes Beispiel aus der Kirche in Spiegelberg macht sichtbar,wie lebendig diese Tradition bis heute sein kann.
Julia Matveyeva ist Künstlerin, Dozentin und promovierte Kunsthistorikerin, Autorin
von Büchern und Artikeln zur frühchristlichen und byzantinischen Kunst. Der Schwerpunkt ihrer Forschung liegt auf dem Entschlüsseln
verborgener Botschaften in der Kunst durch die Untersuchung liturgischer Textilien, gottesdienstlicher Praktiken, theologischer Texte
und der Ikonographie.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Termin: Donnerstag, 12.03.2026 um 19:30 Uhr
Ort: Auenwald-Ebersberg Katholisches Gemeindezentrum am Ebersberg.
Veranstalter: Arbeitskreis für Erwachsenenbildung der Seelsorgeeinheit Weissacher Tal
Referentin: Dr. Julia Matveyeva

