Aktuelles

Frauen Macht mit!

31.1. und 1.2.2020

Das war ja mal gar nichts …

Kennen Sie diese Killerphrasen? Und gibt es Methoden, sie wirkungslos zu machen? Ja – es gibt sie. Nicht nur dieses Wissen war Thema des 2-tägigen Seminars, das die Katholische Erwachsenenbildung zusammen mit Waiblingen engagiert und dem FrauenRat der Stadt Waiblingen ausschließlich für Frauen veranstaltet hat. Mehr als 40 Frauen aus den unterschiedlichsten Bereichen nutzten die Gelegenheit, sich von Dorothea Maisch fit machen zu lassen für die Realität in Beruf und Ehrenamt. Weitere Themen des Seminars waren der Umgang mit den eigenen Stärken und Schwächen, rhetorische Grundlagen zur persönlichen Vorstellung, der Einsatz von Körpersprache, ein deutliches Ja oder Nein sowie  die Unterschiede der Kommunikation von Frauen und Männern. Dabei hat Dorothea Maisch anschauliche und praxisnahe Wissensvermittlung und vertiefende Übungen in Kleingruppen geschickt miteinander verknüpft.  So konnte das eben Erlernte gleich ausprobiert werden. Und nach dem anregenden Feedback durch die Teilnehmerinnen fühlte man sich fit für den nächsten öffentlichen Auftritt. Und für eine passende Reaktion auf die nächsten Killerphrasen sind die Teilnehmerinnen in Zukunft mit gutem Handwerkszeug ausgestattet.

Ein herzliches Dankeschön an Frau Maisch! Die Veranstaltung fand im Ökumenischen Haus der Begegnung auf der Korber Höhe in Waiblingen statt.


Sicherheit im Alltag, Schutz vor Gefahren und Trickbetrügereien

Alltägliche Nachrichten: Trickbetrüger, falsche Polizisten und Amtspersonen

Wie können wir uns schützen? Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, hat der Arbeitsreis der katholischen Erwachsenenbildung am Samstag 25.1.2020 zu einem Kaffeenachmittag mit Vortrag eingeladen. Der Einladung sind 51 Senioren und Interessierte gefolgt.
Unser Referent Herr Klaus Bosch, Kriminalhauptkommissar a. D. und Sicherheitsberater der "Initiative Sicherer Landkreis / Polizei Rems Murr“ hat sich in der beruflichen Laufbahn mit dem Kriminalbereich befasst. Er hat uns die Betrugsstrukturen erläutert und die Gefahren aufgezeigt. Wir erfuhren vielfältige Möglichkeiten im Umgang mit den Fällen und wie wir uns vor den Betrügern schützen können. Auch einige Verhaltensregel haben wir im Infomaterial erhalten. Dazu gehört: Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herausgeben. Sie wird Sie niemals von der Polizeinotruf-Nummer 110 anrufen, das tun nur Betrüger. Geben Sie am Telefon keine Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse und lassen Sie sich nicht am Telefon unter Druck setzen.

Herzliches Dank an den Referenten für den sachlichen und informativen Vortrag.
Der Vortrag hat im katholischen Gemeindehaus St. Michael in Plüderhausen stattgefunden.

 


Reisen in politisch bewegte Länder

Gemeinsam mit der Evangelischen Erwachsenenbildung und erfahrenen Reiseveranstaltern bieten wir auch Reisen in politisch bewegte Länder, um unseren Teilnehmern eine Begegnung mit den Menschen und ihrer Kultur jenseits der Hochglanzprospekte ihrer jeweiligen Regierung oder des Bildes, das unsere Medien von ihnen zeigen, zu ermöglichen. Dabei sind wir uns unserer Verantwortung unseren Reiseleiterinnen, Teilnehmer*innen und auch unseren Gastgeber*innen gegenüber bewusst. Nicht immer geht die Rechnung auf. Angesichts der aktuellen Entwicklungen im Iran haben wir in enger Absprache mit den angemeldeten Personen unsere Bildungsreise Ende Februar 2020 abgesagt. Wir beten um eine Beruhigung der Lage und das Einkehren würdiger Lebensverhältnisse für die Menschen dort und werden das Angebot wieder aufgreifen, sobald wir es verantworten können.


Ausgezeichnet: Die regionale Aktion Faire Rems

Die Aktion Faire Rems der Kirchlichen Bildungswerke entlang der Rems (kurz KiBiRems) wurde Anfang November in Karlsruhe mit dem 1. Preis für ethische Weiterbildung 2019 der Kirchlichen Landesarbeitsgemeinschaft  für  Erwachsenenbildung  in  Baden-Württemberg  (KilAG) und der Karl Schlecht Stiftung ausgezeichnet.


Faktor Bildung

Zwei Jahre war ein Team von Leiter von keb Geschäftsstellen, die Geschäftsleitung der keb DRS unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Reinhold Boschki (Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts, Universität Bamberg) mit einer Neuvermessung der Katholischen Erwachsenenbildung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart befasst. In 4 Workshops mit Fachleuten aus der keb, Gesprächen mit unterschiedlichen Hauptabteilungen im bischöflichen Ordinariat und einer Feldstudie mit unterschiedlichen Interviewmethoden, trugen sie ein Bild der keb zusammen, wie sie aktuell von eigenen Mitarbeitern aber auch von außen wahrgenommen wird.

Der Bericht liegt nun vor. Er wurde in einem Festakt am 2. Dezember Weihbischof Karrer überreicht und kurz darauf offiziell auch dem Schirmherr, Bischof Dr. Fürst übergeben.

Als Fazit hielten die Fachleute 12 Eckpunkte fest.

  1. Die biblische Botschaft der bedingungslosen Liebe kommt in den vielfältigen Veranstaltungen der keb sowohl implizit als auch explizit zum Ausdruck.
  2. Die keb hat in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung als Akteur der Glaubenskommunikation deutlich an Bedeutung gewonnen. Dieser neuen Rolle muss auf unterschiedlichen Ebenen Rechnung getragen werden.
  3. Die Bildungsarbeit der keb schafft Resonanz- und Beziehungsräume, die die pastorale Arbeit und Katechese wesentlich ergänzen.
  4. Die Arbeit der keb wird als zentraler Bestandteil kirchlichen Handelns künftig stärker in den wertschätzenden Blick der kirchlichen Verantwortlichen genommen.
  5. Die keb ist inzwischen ein bedeutender Faktor innerhalb der kirchlichen Grundvollzüge. Dafür benötig sie verstärkt personelle und finanzielle Ressourcen.
  6. Die Arbeit der keb erreicht Menschen, die von klassischen Angeboten der Kirchengemeinden oft nicht mehr angesprochen werden können. Es sollen strukturelle Überlegungen und Maßnahmen getroffen werden, diese Aufgabe auszubauen.
  7. Die Bildungsarbeit der keb sollte künftig besser in die Arbeit der Gemeinden, Seelsorgeeinheiten und Dekanaten verortet werden.
  8. Kirchliche Räume werden in Zukunft besser ausgestattet und können von der keb kostenlos genutzt werden.
  9. Die keb DRS ist ein kirchlich verankertes Bildungsnetzwerk, sie sollte in ihrer kooperativen Funktion gestärkt werden.
  10. Keb etabliert sich als bedeutender Akteur innerhalb des gesellschaftlichen Auftrags der Kirche.
  11. Die Ressourcenfrage sollte dringend bearbeitet werden.
  12. Die Initiative „Faktor Bildung“ sollte fortgeführt werden.

(Zusammenfassung: Lizika Deufel)