Aktuelles

Die keb Rems-Murr wurde mit dem Franziskuspreis ausgezeichnet

Für das Projekt "Faire Rems" wurden die Evangelische Erwachsenenbildung Ostalb und die Katholische Erwachsenenbildung Rems-Murr mit dem Franziskuspreis 2020 geehrt - dem Nachhaltigkeitspreis der Diözese Rottenburg - Stuttgart.

In den Kirchen soll im Rahmen dieses Projekts das Bewusstsein für die Notwendigkeit von fairem Handel gefördert werden. Hierzu sollen alle Kirchengemeinden "Faire Gemeinden" werden.

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und gratulieren ebenfalls unseren evangelischen Kolleginnen und Kollegen.

Erwachsenenbildung in der Kirchengemeinde - Wozu?

Um Ihre Bedeutung für die Kirchengemeinde deutlich zu machen, bezeichne ich die Bildung gelegentlich als Vitamin-B der Gemeindearbeit. Sie ist kein Hauptnahrungsmittel, sie steht nicht im Mittelpunkt, von einzelnen, bedeutenden Veranstaltungen abgesehen schmeckt man Sie nicht einmal besonders heraus. Aber sich durchdringt alle Bereiche der Pastoral und wenn sie fehlt, wird es zunehmend schwierig, diese aufrecht zu erhalten.

Wir können nicht mehr blind auf das Verstehen unserer liturgischen Feiern bauen. Was wir feiern, wie wir beten und warum wir es gerade so tun, bedarf zunehmend einer Erklärung, einer Vergewisserung und der Weitergabe. Die gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten und Ungereimtheiten gegen die wir als Christen in unserer diakonischen Verantwortung aufstehen, müssen aufgedeckt, erkannt, verstanden, diskutiert werden. Sie sind vielfältig, die Themen gehen uns von Wohnungsnot über Ungerechtigkeit am Arbeitsplatz, Kriminalität bis Lebensmittelverschwendung nicht aus. In der Verkündigung können wir letztendlich auch nicht mehr nur auf die sonntägliche Predigt setzen. In Workshops und Vorträgen vermittelt offene Erwachsenenbildung in kirchlicher Trägerschaft das christliche Welt- und Menschenbild über Verstand, Körper und Seele. Nicht zuletzt legen wir bei all unserem Tun auf ein gute Miteinander Wert und ermöglichen Gemeinschaft.

Damit Sie dies in Ihrer Kirchengemeinde realisieren können, hat die Diözese die keb ins Leben gerufen. Die Kirchengemeinden eines Dekanats sind dazu in einem Verein zusammengeschlossen um auf ihrem Gebiet gemeinsam die Bildung zu gestalten. Zur Unterstützung stellt die Diözese eine Geschäftsstelle und einen Grundstock an Personal. Die Kirchengemeinden sorgen durch die Benennung eines/einer Delegierten für die Anbindung an ihre Bedürfnisse.

Die diesjährige Mitgliederversammlung findet am 20. Oktober statt. Sofern Ihre Kirchengemeinde noch keine/n Delegierte/n entsandt hat, bewerben Sie sich doch!


Kursbericht

Meine Meinung auf den Punkt gebracht. 12.09.2020

Unter dem Titel "Meine Meinung auf den Punkt gebracht" nahmen 14 Teilnehmer an der von Philipp Falser geleiteten vierstündigen Fortbildung, die sich an ehrenamtlich Tätige und Interessierte der Seelsorgeeinheit wandte, am Samstag, 12.09. im Gemeindezentrum Schwaikheim teil. Philipp Falser sensibilisierte professionell und kurzweilig zu Schlüsselkompetenzen, um Inhalte und Form für gelungene Argumentation zu verdeutlichen.

Philipp Falser arbeitet als Sprecher, Regisseur und Sprech- und Kommunikationstrainer. Er studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart Sprechkunst & Sprecherziehung mit dem Schwerpunkt Mediensprechen und Rhetorik und leitet in Esslingen das Kunstdruck Central Theater.

Unter Beachtung von Corona-bedingten Hygiene- und Abstandsregeln sowie viel frischer Luft wurden Verständlichkeitsmacher wie Prägnanz, Lebendigkeit, Einfachheit und Gliederung auch anhand von eigenen Übungen vermittelt.

Berthold Schröder


Kursbericht

Oma kann digital - Opa auch! 25.05. bis 20.07.2020

Die mehrwöchige Ausgangssperre unter Corona brachte für Senioren, vor allem allein Lebende, hohe psychische Belastungen mit sich. Während vor allem junge Menschen mittels Telefonaten, Chats, dem Versenden von Fotos und Videos in Kontakt zu bleiben wussten, standen vielen, die sich bis dahin nicht mit moderner Technik befasst hatten, diese Wege nicht offen.

Es war höchste Zeit, unsere Vision von einem Kurs im Umgang mit Handy und Smartphone für Senioren umzusetzen. Die Not machte den Bedarf offenbar und die Anmeldungen ließen schon am ersten Tag nach der Veröffentlichung die Telefone in unserem Sekretariat glühen. „Endlich!“, „Ich möchte mitmachen, aber was für ein Handy soll ich kaufen?“, „Mein Handy ist schon ganz alt, kann ich trotzdem dabei sein - nein, was für ein Betriebssystem das ist, weiß ich nicht!“…

Der Anlass für den akut empfundenen Bedarf war aber auch die entscheidende Hürde: Präsenzkurse waren unmöglich. Aber die Zeit drängte für die vereinsamten Omas und Opas. Kurzerhand stellten wir den Kurs auf Zoom um. Der Teilnehmerkreis war zwar klein - 3 bis 5 Personen je nach Termin, und unser Personal zeigte seine didaktische Begabung und Engelsgeduld bei der telefonischen Unterstützung bei der Einwahl in den virtuellen Kursraum. Die Teilnehmer folgten dann aber den Anweisungen der Referentin aber mit Eifer und konnte schon bald erste Erfolge vorweisen.

Nun da die Kontaktbeschränkungen gelockert wurden, möchten wir auch jenen Personen, die nicht über die nötige Technik oder das Wissen zur Teilnahme an einem Video-Kurs haben, auch die Gelegenheit geben, sicherer im Umgang mit Smartphone und Tablett zu werden, um künftig diese neuen Medien für sich nutzen zu können.


Sommerferien

Vom 09.08.-05.09.2020 ist unsere Geschäftsstelle nur unregelmäßig besetzt. Sollten Sie uns telefonisch nicht erreichen, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail mit Ihrem Anliegen, wir antworten Ihnen schnellstmöglich.

keb.rems-murr@drs.de

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete und gesunde Ferienzeit!

Ihr keb-Team


Christentum im Plural

Ein Qualifizierungsangebot für einen differenzierten Umgang mit der Vielfalt christlicher Prägungen

Die keb DRS und das Institut für Fort- und Weiterbildung der Diözese Rottenburg-Stuttgart laden herzlich zu einer dreitägigen Fortbildung in Stuttgart-Hohenheim ein. Die Fortbildung will über wesentliche Inhalte und kulturelle Ausformungen des Christentums in Geschichte und Gegenwart informieren und lädt zur kritischen Diskussion christlicher Perspektiven zu konkreten Themen ein.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.keb-drs.de/christentum-im-plural/

Die Ausschreibung erreichen Sie hier.


Nachruf

Unser langjähriges Vorstandsmitglied, Norbert Budnik aus Backnang, ist nach kurzer Krankheit unerwartet von uns gegangen.

Seit 2006 wirkte er ohne Unterbrechung im Vorstand der keb Rems-Murr mit, bis vor wenigen Jahren war er Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender. Norbert Budnik hat die Arbeit der keb auf die ihm typische unaufdringliche und sanfte Art geprägt. Sein Geist war bis zum Ende wach und interessiert. Er betonte gerne, dass er Ingenieur sei und war uns mit der ihm eigenen Logik und Klarheit eine Orientierung in vielen Situationen, die ein Verein im Laufe seiner Geschichte durchlebt. Er brachte Probleme auf den Punkt, ohne jede Härte und ließ sich in Entscheidung von christlicher Liebe und Barmherzigkeit leiten, ohne von seinen Werten abzurücken. Er beobachtete Entwicklungen bis zuletzt und engagierte sich in verschiedenen Gremien wie im Dekanatsrat und in der Konferenz der Vositzenden der keb der Diözese Rottenburg Stuttgart. Was er sah und daraus folgerte, brachte er konstruktiv in die Vorstandsarbeit ein. Wir trauern mit seiner Witwe, seinen Kindern und Enkeln.

Die keb Rems-Murr, und das Dekanat Rems-Murr sowie die keb der Diözese Rottenburg-Stuttgart danken Norbert Budnik von Herzen für sein unermüdliches Engagement.

Gott nehme ihn auf in seine Gegenwart und Liebe.

 


Scala TV: Ethik im Dialog

Corona bei den Schlachthöfen und den Erntehelfer*innen

Zoom-Konferenz bei Scala-TV: Montag 25.5.2020 von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr

Deutsche Schlachthöfe entwickeln sich aktuell zu Coronabrennpunkten. Birkenfeld bei Pforzheim, Coesfeld, Bad Bramstedt – die Liste wird wohl noch länger werden. Denn die Arbeits- und Unterkunftsbedingungen in der deutschen Fleischindustrie sind nicht selten menschenunwürdig und skandalös.

Die gegen soziale Missstände kämpfende Inge Bultschnieder und der katholische Geistliche Peter Kossen kennen diese Zustände seit vielen Jahren aus der nordeutschen Fleischindustrie und machen sie öffentlich. In der Region Stuttgart engagieren sich im DGB-Projekt Faire Mobilität Aleksandra Grobelna und der Betriebsseelsorger Christian Gojowczyk für gerechtere und sozialere Rahmenbedingungen in der Branche und darüber hinaus – zum Beispiel bei den Erntehelfern.

Die Videokonferenz bindet die norddeutsche und die regionale Ebene zusammen und gibt den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich an der Kommunikation zu beteiligen.

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Einwahl über (Zoom-App empfohlen):

https://www.scala.live/event/ethik-im-dialog/


Verlängerung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Sars-CoV19

Um uns gegenseitig zu schützen und die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, müssen wir leider alle unsere Veranstaltungen bis 15.06.2020 absagen.

Wir versuchen, Ihnen anschließend möglichst viele Ersatztermine anbieten zu können und halten Sie hier auf dem Laufenden.

Schauen Sie doch bis dahin in unsere Veranstaltungen, die Sie auch von zu Hause aus erleben können, z.B. das "Kunstwerk der Woche" und weitere digitale Angebote. Auch in der Rubrik "Ideen für die Zeit zu Hause" finden Sie einige Anregungen.

Bleiben Sie gesund!

Ihr keb - Team


Corona Soforthilfe

23.04.2020

Wir geben Ihnen als Information den Link des Wirtschaftsministeriums zur Corona Soforthilfe gerne weiter. Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut betonte, dass auch Solo-Selbstständige wie bisher auch Kosten des privaten Lebensunterhalts in Höhe von 1180 Euro pro Monat geltend machen könnten.

Die Bedingungen und die Ausschreibung können Sie auf der folgenden Homepage entnehmen:

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/


Online-Petition

21.04.2020

Große Kirchen - keine Gottesdienste: "Rund-um-Verbot" in der Kirche muss aufgehoben werden

Wir möchten Ihre Aufmerksamkeit auf die Aktion Unterschriftensammlung zur Aufhebung der "Rund-um-Verbot" in den Kirchen zu lenken. Wenn Sie mit der Intitiative einverstanden sind, bitte unterschreiben Sie die Petition. Die Ausschreibung finden Sie hier


Veranstaltungen der keb werden verschoben

18.03.2020

Laut Anordnungen des Landes müssen wir als Bildungseinrichtung unsere Veranstaltungen leider absagen.

Wir bemühen uns aber, dass sie nicht ersatzlos ausfallen. Je nach Möglichkeiten suchen wir nach Ersatzterminen, damit die Veranstaltungen in einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden können.

Diese Regelung betrifft momentan die folgenden Veranstaltungen:

  • 03.04.2020: Kunststück I: Adolf Hölzel
  • 24.04.2020: Kunststück II: Ida Kerkovius
  • 08.05.2020: Kunststück III: Oskar Schlemmer

Wegen des Infektionsrisikos mit dem Corona-Virus sind alle Veranstaltungen bis auf Weiteres abgesagt.


Frauen Macht mit!

31.1. und 1.2.2020

Das war ja mal gar nichts …

Kennen Sie diese Killerphrasen? Und gibt es Methoden, sie wirkungslos zu machen? Ja – es gibt sie. Nicht nur dieses Wissen war Thema des 2-tägigen Seminars, das die Katholische Erwachsenenbildung zusammen mit Waiblingen engagiert und dem FrauenRat der Stadt Waiblingen ausschließlich für Frauen veranstaltet hat. Mehr als 40 Frauen aus den unterschiedlichsten Bereichen nutzten die Gelegenheit, sich von Dorothea Maisch fit machen zu lassen für die Realität in Beruf und Ehrenamt. Weitere Themen des Seminars waren der Umgang mit den eigenen Stärken und Schwächen, rhetorische Grundlagen zur persönlichen Vorstellung, der Einsatz von Körpersprache, ein deutliches Ja oder Nein sowie  die Unterschiede der Kommunikation von Frauen und Männern. Dabei hat Dorothea Maisch anschauliche und praxisnahe Wissensvermittlung und vertiefende Übungen in Kleingruppen geschickt miteinander verknüpft.  So konnte das eben Erlernte gleich ausprobiert werden. Und nach dem anregenden Feedback durch die Teilnehmerinnen fühlte man sich fit für den nächsten öffentlichen Auftritt. Und für eine passende Reaktion auf die nächsten Killerphrasen sind die Teilnehmerinnen in Zukunft mit gutem Handwerkszeug ausgestattet.

Ein herzliches Dankeschön an Frau Maisch! Die Veranstaltung fand im Ökumenischen Haus der Begegnung auf der Korber Höhe in Waiblingen statt.


Sicherheit im Alltag, Schutz vor Gefahren und Trickbetrügereien

Alltägliche Nachrichten: Trickbetrüger, falsche Polizisten und Amtspersonen

Wie können wir uns schützen? Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, hat der Arbeitsreis der katholischen Erwachsenenbildung am Samstag 25.1.2020 zu einem Kaffeenachmittag mit Vortrag eingeladen. Der Einladung sind 51 Senioren und Interessierte gefolgt.
Unser Referent Herr Klaus Bosch, Kriminalhauptkommissar a. D. und Sicherheitsberater der "Initiative Sicherer Landkreis / Polizei Rems Murr“ hat sich in der beruflichen Laufbahn mit dem Kriminalbereich befasst. Er hat uns die Betrugsstrukturen erläutert und die Gefahren aufgezeigt. Wir erfuhren vielfältige Möglichkeiten im Umgang mit den Fällen und wie wir uns vor den Betrügern schützen können. Auch einige Verhaltensregel haben wir im Infomaterial erhalten. Dazu gehört: Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herausgeben. Sie wird Sie niemals von der Polizeinotruf-Nummer 110 anrufen, das tun nur Betrüger. Geben Sie am Telefon keine Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse und lassen Sie sich nicht am Telefon unter Druck setzen.

Herzliches Dank an den Referenten für den sachlichen und informativen Vortrag.
Der Vortrag hat im katholischen Gemeindehaus St. Michael in Plüderhausen stattgefunden.

 


Reisen in politisch bewegte Länder

Gemeinsam mit der Evangelischen Erwachsenenbildung und erfahrenen Reiseveranstaltern bieten wir auch Reisen in politisch bewegte Länder, um unseren Teilnehmern eine Begegnung mit den Menschen und ihrer Kultur jenseits der Hochglanzprospekte ihrer jeweiligen Regierung oder des Bildes, das unsere Medien von ihnen zeigen, zu ermöglichen. Dabei sind wir uns unserer Verantwortung unseren Reiseleiterinnen, Teilnehmer*innen und auch unseren Gastgeber*innen gegenüber bewusst. Nicht immer geht die Rechnung auf. Angesichts der aktuellen Entwicklungen im Iran haben wir in enger Absprache mit den angemeldeten Personen unsere Bildungsreise Ende Februar 2020 abgesagt. Wir beten um eine Beruhigung der Lage und das Einkehren würdiger Lebensverhältnisse für die Menschen dort und werden das Angebot wieder aufgreifen, sobald wir es verantworten können.


Ausgezeichnet: Die regionale Aktion Faire Rems

Die Aktion Faire Rems der Kirchlichen Bildungswerke entlang der Rems (kurz KiBiRems) wurde Anfang November in Karlsruhe mit dem 1. Preis für ethische Weiterbildung 2019 der Kirchlichen Landesarbeitsgemeinschaft  für  Erwachsenenbildung  in  Baden-Württemberg  (KilAG) und der Karl Schlecht Stiftung ausgezeichnet.


Faktor Bildung

Zwei Jahre war ein Team von Leiter von keb Geschäftsstellen, die Geschäftsleitung der keb DRS unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Reinhold Boschki (Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts, Universität Bamberg) mit einer Neuvermessung der Katholischen Erwachsenenbildung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart befasst. In 4 Workshops mit Fachleuten aus der keb, Gesprächen mit unterschiedlichen Hauptabteilungen im bischöflichen Ordinariat und einer Feldstudie mit unterschiedlichen Interviewmethoden, trugen sie ein Bild der keb zusammen, wie sie aktuell von eigenen Mitarbeitern aber auch von außen wahrgenommen wird.

Der Bericht liegt nun vor. Er wurde in einem Festakt am 2. Dezember Weihbischof Karrer überreicht und kurz darauf offiziell auch dem Schirmherr, Bischof Dr. Fürst übergeben.

Als Fazit hielten die Fachleute 12 Eckpunkte fest.

  1. Die biblische Botschaft der bedingungslosen Liebe kommt in den vielfältigen Veranstaltungen der keb sowohl implizit als auch explizit zum Ausdruck.
  2. Die keb hat in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung als Akteur der Glaubenskommunikation deutlich an Bedeutung gewonnen. Dieser neuen Rolle muss auf unterschiedlichen Ebenen Rechnung getragen werden.
  3. Die Bildungsarbeit der keb schafft Resonanz- und Beziehungsräume, die die pastorale Arbeit und Katechese wesentlich ergänzen.
  4. Die Arbeit der keb wird als zentraler Bestandteil kirchlichen Handelns künftig stärker in den wertschätzenden Blick der kirchlichen Verantwortlichen genommen.
  5. Die keb ist inzwischen ein bedeutender Faktor innerhalb der kirchlichen Grundvollzüge. Dafür benötig sie verstärkt personelle und finanzielle Ressourcen.
  6. Die Arbeit der keb erreicht Menschen, die von klassischen Angeboten der Kirchengemeinden oft nicht mehr angesprochen werden können. Es sollen strukturelle Überlegungen und Maßnahmen getroffen werden, diese Aufgabe auszubauen.
  7. Die Bildungsarbeit der keb sollte künftig besser in die Arbeit der Gemeinden, Seelsorgeeinheiten und Dekanaten verortet werden.
  8. Kirchliche Räume werden in Zukunft besser ausgestattet und können von der keb kostenlos genutzt werden.
  9. Die keb DRS ist ein kirchlich verankertes Bildungsnetzwerk, sie sollte in ihrer kooperativen Funktion gestärkt werden.
  10. Keb etabliert sich als bedeutender Akteur innerhalb des gesellschaftlichen Auftrags der Kirche.
  11. Die Ressourcenfrage sollte dringend bearbeitet werden.
  12. Die Initiative „Faktor Bildung“ sollte fortgeführt werden.

(Zusammenfassung: Lizika Deufel)