Der Meister von Meßkirch –Katholische Pracht in der Reformationszeit

Führung durch die Große Landesausstellung in der Stuttgarter Staatsgalerie

Zum Ausklang des Reformationsjahres 2017 widmet die Staatsgalerie dem Meister von Meßkirch erstmals eine umfassende monographische Ausstellung. Obschon sich der um 1500 ausschließlich im oberschwäbischen Raum tätige Künstler historisch verbürgte Person nicht namhaft fassen lässt, gehört er zu den bedeutendsten deutschen Malern der frühen Neuzeit. Sein Rang als herausragender Kolorist ist bis heute unbestritten. Zudem sind seine Altarbilder von höchstem historischen Interesse, da sie – entgegen der sich in Württemberg fast flächendeckend ausbreitenden Reformation – das Festhalten am katholischen Bekenntnis dokumentieren.

Ein Großteil der heute in Europa und den USA verstreuten Tafelbilder und Zeichnungen werden in der Ausstellung vereint zu sehen sein. Durch den Dialog mit zeitgleich entstandenen Werken protestantischer Ausrichtung vermittelt die Ausstellung einen differenzierten Einblick in die künstlerischen Ausdrucksformen im Zeitalter der Reformation.

Termin: Fr, 16.03.2018, 10:30 Uhr

Treffpunkt: Foyer, Neue Staatsgalerie Stuttgart

Referentin: Ulla Groha M.A.

Kosten: 12 Euro p.P. Eintritt in die Ausstellung  (ab 10 Personen: 10 Euro p.P)
Führungshonorar und Kopfhörergebühr bezahlt die kath. Kirchengemeinde St. Maria, Neustadt

Veranstalter: kath. Kirchengemeinde St. Maria Neustadt

Anmeldung: Pfarrbüro St. Maria, 07151 92 02 00
(begrenzte Teilnehmerzahl 20 Personen)