Der Meister von Meßkirch - Katholische Pracht in der Reformationszeit

Museumsgespräch in der Großen Landesausstellung der Stuttgarter Staatsgalerie

AUSGEBUCHT! Es gibt einen Ersatztermin am 20.12.2017.

Im Reformationsjahr 2017 widmet die Staatsgalerie dem Meister von Meßkirch erstmals eine umfassende monographische Ausstellung. Obschon sich der um 1500 ausschließlich im oberschwäbischen Raum tätige Künstler als historisch verbürgte Person nicht namhaft fassen lässt, gehört er zu den bedeutendsten deutschen Malern der frühen Neuzeit. Sein Rang als herausragender Kolorist ist bis heute unbestritten. Zudem sind seine Altarbilder von höchstem historischem Interesse, da sie – entgegen der sich in Württemberg fast flächendeckend ausbreitenden Reformation – das Festhalten am altgläubigen Bekenntnis dokumentieren. Ein Großteil der heute in Europa und den USA verstreuten Tafelbilder und Zeichnungen werden in der Ausstellung vereint zu sehen sein. Durch den Dialog mit zeitgleich entstandenen Werken protestantischer Ausrichtung vermittelt die Ausstellung einen differenzierten Einblick in die künstlerischen Ausdrucksformen im Zeitalter der Reformation.

Leitung: Ulla Katharina Groha, M.A. Kunsthistorikerin und Museumspädagogin

Termin: Mi, 13.12.2017, 10:30 Uhr. AUSGEBUCHT! Es gibt einen ERsatztermin am 20.12.2017.

Ort: Staatsgalerie Stuttgart

Kosten: 7,00 Euro Führung + 12,00 Euro (ab 10 Personen 10,00 Euro) Eintritt + 1,00 Euro Kopfhörer

Anmeldung erforderlich bis 04.12.2017

Info: keb Rems-Murr (Veranstalter), Telefon: 07151 9596721, keb.rems-murr(at)drs.de